Jack`n Jill DiscoFox / DiscoSwing Reglement

Jack`n Jill DiscoFox / DiscoSwing Reglement
 
1.    Allgemein
Jack’n Jill Turnier ist eine Turnierart wo die Tanzenden in jeder Runde neu zugelost werden. Es spielt keine Rolle wie gut man tanzen kann. Jeder kann mit machen, denn es geht nicht darum wie gut man tanzen kann sondern wie gut man zusammen tanzt.
 
2.    Paarzuteilung
 
Es sind nur „Dame-Herr-Paare“ gestattet.
In Ausnahme fällen kann es gleichgeschlechtliche Paarkonstellation geben, wobei die Person die sich am Anfang entscheidet als Herr oder Frau zu tanzen alle Runden so tanzen muss
Die Paare sitzen um die Tanzfläche und dürfen sich nicht eintanzen.
 
Variante 1
Die Paare werden in jeder Runde frisch zu gelost.
Paare die sonst miteinander Tanzen dürfen nicht mit einander Tanzen. Wer in einer Runde schon mit einem Partner getanzt hat darf nicht mehr mit diesem Tanzen. Sollte es passieren, dass es nicht mehr möglich ist mit einem neuen Tanzen so würde der Los entscheid oder die Zuteilung bestehen bleiben.
 
Variante 2
Der Supervisor eine Zuteilung der Paare machen, wobei diese dann 90 Sec tanzen.
Das heisst in den Vorrunden Tanzen 2 bis 3 mal mit verschiedenen Tanzpartner (slow fast mit verschiednen Partnern ist möglich).
Final 3 bis 6 Runden Slow und Fast (jeder mit jedem Tanzen).
 
 3.    DiscoFox / DiscoSwing
Discofox kann auch unter anderen Namen in verschiedenen Regionen bekannt sein. (z. B. Hustle, Disco- Swing,Fox etc.).
Er besteht aus Grundschritten und Grundschrittvariationen in geschlossener und/oder offener Tanzhaltung, Platzwechseln, Drehungen und
Wickelfiguren. Herr links beginnend, Dame rechts beginnend.
 
4.    Kleidung, Startnummer, Requisiten
Die Kleidung kann strassentanz Kleidung sein. Das heisst es müssen nicht extra Tanzkleider getragen werden.
Die Startnummer muss deutlich sichtbar an der Kleidung des Herrn und Dame auf dem Rücken befestigt werden. In Ausnahme fällen dürften sie am Bein befestigt werden wobei dies vom Turnierverantwortlichen bewilligt werden muss.
Es sind keine Requisiten erlaubt.
 
5.    Figuren
Es ist nicht wichtig schwere Figuren zu tanzen. Es genügt einfach zusammen in geschlossener Tanzhaltung und mit einfachen Figuren zu tanzen.
Es muss überwiegend in Tanzhaltung getanzt werden, wobei Einhand- oder Doppelhandhaltung auch als Tanzhaltung zählt.
 
Beispiel: , Platzwechseln, Drehungen und
Wickelfiguren
Es sind keine akrobatischen oder halbakrobatischen Figuren (Lifts, Überschläge, Bodenwischer, Schleuderfiguren etc.) gestattet.
2 Drops (Fallfiguren) jeweils in Slow- und Quick-Teil gestattet.
 
6.    Runden
  
a.    Allgemein
Variante 1 Es findet am Anfang eine ein Tanzrunde statt wo sich die neue Paarkonstellation kennen lernen kann. Dies wird in der ersten Runde ca 90 sec sein. In den nächsten Runden werden die ein Tanzzeiten kürzer.
 
Variante 2 Bei zu Losung der Paarkonstellationen durch den Veranstalter wird 2 bis 3 x 90 sec Getanzt wobei in jeder Runde die Paarkonstellation wechselt (slow und fast aber verschiedenen Partnern ist möglich).

b.    Runden
  
Vorrunde
Gruppen
Übersichtsrunde
 
Hoffnungsrunde wenn durchgeführt immer slow
Gruppen
Übersichtsrunde
 
Zwischenrunde
Gruppen
Übersichtsrunde
 
Halbfinal
Im Halbfinal kann eine Slworunde eingeführt werden oder auch eine übersichstrunde
Übersichtsrunde Slow
Gruppen Slow
Gruppen Fast
Übersichtsrunde Fast
 
Final
Im Final kann eine Slworunde eingeführt werden
Eintanzen
Gruppen Slow
Gruppen Fast
 
Wäherend der Runden haben die nicht tanzenden Paare um die Tanzfläche zu sitzen.
Die übersichtsrunden können bei der Zuteilung Estrichen werden
 
 
7.    Bewertungskriterien
a.    Paarharmonie / Gesamteindruck
Paarharmonie (der besser Tänzer passt sich an und über tanzt den schlechteren Tänzer nicht.
Das Spiel des Paares mit sich und dem Publikum, Verhältnis zwischen Dame und Herr, Freude, Leid und  Erotik soll durch Gesten und Bewegungen ersichtlich sein.
Wichtig ist, das kein Partner den andern übertanzt, sondern die Harmonie zwischen den beiden.
 
b.    Musikalische Umsetzung
Takt, Rhythmus, tänzerische Betonung der Höhen und Tiefen der Melodie
 
c.    Technische Ausführung
Drehachsen, Führungszeichen, Schwungverhältnisse, Körperspannung Einfallsreichtum & Verbindungen Direkte Figurenübergänge, Richtungswechsel, Raumaufteilung, Kombination der Figurenebenen (Kopf, Hals, Brust, Hüfte, Knieebene)
 
d.    Schwierigkeitsgrad
Mehrfachfiguren in einem Grundrhythmus, Mehrfachfiguren der Dame und Herr in einem Grundrhythmus, Gegenbewegungen, direkte Ebenen Übergänge (Kopf, Hals, Brust, Hüfte, Knie), statisch oder im Fluss ausgeführte Figuren. Der Schwierigkeitsgrad wird nur bei einem gleichstand eingesetzt werden.
 
 
8.    Wertungsmittel
In den Vor- Hoffnung- und Zwischenrunden werden Kreuze nach den Vorgaben vergeben, in der Endrunde Plätze, resultierend aus den Bewertungskriterien. Die Ausrechnung der Plätze erfolgt nach dem Skating-System. Für das Wertungsbüro müssen die Wertungen nachvollzogen werden. Ab dem Halbfinal sind Punkte zu vergeben und Kreuze oder Plätze im Final
Die Wertung beginnt mit dem ersten Ton der Musik.
Es tanzen in den Vor-, Zwischen- Finalrunden mindestens 3 Paare, maximal 6 Paare in einer Slow- und Quickrunde.  Die Slow- und Quickrunde ergibt eine Wertung.
 
9.    Musik / Musiklänge
Die Musik ist 2/4 oder 4/4 Takt, Tempo zwischen 88 BPM und 144 BPM.
Die Musiklängen sind in den einzelnen Runden 90 sec (1.5 Minuten).
Wenn der Supervisor Paarzuteilungen macht ist eine Tanzrunde 90 sec danach wird rotiert und wieder 90 sec getanzt. 
  
  
 Kaltenbach Dezember2017
  
Die Geschäftsleitung des SFBT
 
Marcel Baumgartner

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